2026-06-04 [KG] Mir war gar nicht bewusst, dass noch einmal ein Feiertag mit Brückentag kommt. Aber das gibt mir nun etwas "Luft", um das Layout für das MTH 56/2027 anzugehen. Etwa die Hälfte habe ich... und es macht ganz den Anschein, als würden wir mit "Musik aus dem Furttal" das bisher umfangreichste Mitteilungsheft in der Geschichte der HVF bekommen.
Der «erste Schuss» beim Layout kann mit dem Rohbau eines Hauses verglichen werden – es sieht schnell so aus, als wäre alles bald fertig… aber was dann beim Haus der Innenausbau ist, wird beim Layout die Feinabstimmung… und die ist meistens etwas aufwändiger, als es anfangs den Anschein macht. Aber wir liegen auf jeden Fall gut im Zeitplan.
2026-05-17 [HPS] Am 13. Mai 2026 haben wir allen Mitgliedern, deren E-Mail-Adressen wir kennen, spontan eine Einladung zugestellt für den Besuch der Ausstellung „KUNST ZEIT KLANG“, die Horst Bohnet, Bildhauer aus Dällikon, zusammen mit zwei anderen Künstlern in Zürich präsentiert.
Der Erfolg war überwältigend: Trotz der kurzen Vorlaufzeit von nur drei Tagen haben sich 16 HVF-Mitglieder am 16. Mai 2026 mit Zug und Tram auf den Weg nach Zürich gemacht! Horst Bohnet begrüsste uns herzlich und führte uns in seine Bildhauertätigkeit ein, gab Informationen zum Entstehen einzelner Exponate und erklärte uns den Unterschied zwischen einer Skulptur und einer Plastik. Es blieb genügend Zeit, die einzelnen Figuren, Skulpturen und weitere Ausstellungsstücke eingehend zu betrachten und vielleicht sogar mit dem Kauf eines Ausstellungsstücks zu liebäugeln…
Bei der anschliessenden Einkehr im Restaurant des Volkshauses entstanden spannende Gespräche über das soeben Gesehene und auch über Gott und die Welt. Im Namen aller Teilnehmer bedankt sich
der Schreiber bei Karin Joss für die Organisation dieses Ausstellungsbesuchs – es wird hoffentlich nicht der einzige und letzte sein.
Hans-Peter Steinmann, Regensdorf
Bilder Kurt Bannwart und Paul Frei
2026-04-13 [KG] Pünktlich um 14:15 konnte am 11. April HVF-Präsident Fritz Schellenbaum 45 Mitglieder zur Vereinsversammlung im kleinen Saal der PEMO Arena in Buchs begrüssen. Die «üblichen Traktanden» gaben nur wenig zu reden, hingegen waren zu den durch den vorstand überarbeiteten Vereinsstatuten zwei Anträge eingegangen, und ein dritter stammte vom Vorstand selber. Der Hauptdiskussionspunkt war, wie detailliert der Vereinszweck in den Statuten definiert werden soll. Während der Antragsteller Punkte, wie «Artikel im Furttaler» festgehalten haben wollte, sah es die grosse Mehrheit der Versammlung so, wie der Vorstand: Die Definition soll einerseits möglichst viele Optionen offen lassen, andererseits jedoch nicht unnötig einschränken.
Es wurde aber klar zum Ausdruck gebracht, und da war man sich mit dem Antragsteller einig, dass mehr Aktivitäten und mehr Anlässe den Verein attraktiver machen würden. Dieser Punkt kam dann auch nochmal unter «Verschiedenes». Ein attraktiver Verein, hat die grösste Chance, neue Mitglieder zu bekommen – und um attraktiver zu werden, müssen unbedingt verschiedene Aspekte evaluiert werden. Darunter sind nicht nur die Vereinsanlässe, auch die Präsenz in der Öffentlichkeit und in den Medien gehören, nebst verschiedenen anderen dazu. Dass das keine Aufgabe für den Vorstand alleine sein kann, sondern dass der Verein als Ganzes gefordert ist, wurde klar zum Ausdruck gebracht.
Nach dem offiziellen Teil und vor dem traditionellen Apéro mit Wein und Zopf präsentierte der Adliker Ignaz Derungs in einem kurzen Vortrag seine Aktivitäten zur Unterstützung der kriegsbetroffenen Menschen in der Ukraine. Und da wurde einem wieder einmal bewusst, wie nebensächlich doch viele der eigenen Probleme sind…
Eine interessante, aber auch fordernde Vereinsversammlung, die auch etwas länger dauerte, als man es gewohnt war.
2026-04-13 [KG] An der Vereinsversammlung 2026 wurde darüber informiert, dass sich die HVF auch digital weiterentwickelt. Bisher wurden die Buchhaltung, die Website und die Mitgliederverwaltung separat geführt, und auch die Datensicherung blieb weitgehend den einzelnen Vorstandsmitgliedern überlassen. Aber das gehört schon bald der Vergangenheit an, denn wir werden uns die extra auf die Bedürfnisse von Vereinen zugeschnittene Software «Clubdesk» zulegen.
Diese besteht aus verschiedenen Modulen und eignet sich optimal zur Verwaltung von Vereinen und zur Kommunikation mit den Mitgliedern. Digitalisierte Vereinsdokumente können zentral abgelegt werden, die Buchhaltung ist eines der Module, die Software «kommuniziert» mit unserem Bankkonto, Rechnungen können verschickt werden und der Eingang wird direkt verbucht. Ein Modul beinhaltet auch die Website und die Mitgliederdaten werden verwaltet. Ein weiterer Vorteil dieser Schweizer Vereinssoftware ist die direkte Kommunikation der Kunden mit der Firma, die bei Fragen sehr hilfreich sein kann.
Mit der Anwendung dieser Software gehen wir nicht nur einen entscheidenden Schritt in Richtung Digitalisierung, wir vereinfachen und professionalisieren die Arbeit im Vorstand massgeblich. Und auch im Bereich «Datensicherung» kommen wir damit in einen «sicheren Bereich», der bisher noch nicht vollständig gewährleistet war.
Wer sich weiter über «Clubdesk» informieren möchte, kann das auf deren Website tun: www.clubdesk.ch
2026-03-01 [KG] Mitteilungsheft 56/2027 «Musik aus dem Furttal». Das übernächste Mitteilungsheft ist ebenfalls bereits weit fortgeschritten. HVF-Präsident und Heft-Autor Fritz Schellenbaum ist es gelungen, insgesamt 28 Beiträge zu sammeln, die einen sehr grossen Teil des musikalische Schaffens im Furtal abbilden. Von Kirchenchören, über Musikvereine, Rock-Bands, Musikschulen und -anlässe bis zu zwei ganz speziellen Instrumenten ist fast alles dabei, was das Furttal «zum Klingen bringt».
Seit 1598 steht die Mühle Otelfingen am heutigen Ort. Im Jahre 2001 wurde auf Wunsch des Eigentümers Jürg Gilly die Stiftung Mühle Otelfingen gegründet, mit dem Ziel, die Mühle als Ort der Kultur und Begegnung zu erhalten. Um diese Ziele zu erreichen, sollten die Gebäulichkeiten geschützt und unterhalten, sowie kulturelle Veranstaltungen angeboten werden.
25 Jahre später ist die Mühle eine etablierte Kulturinstitution, die auf über 300 Kulturveranstaltungen zurückblickt und die sowohl in Kreisen Kulturschaffender als auch beim Publikum hohe Wertschätzung geniesst. Die Wertschätzung zeigt sich auch bei der Unterstützung durch öffentliche und private Kulturfördernde.
Mit der vorliegenden Schrift wollen wir auf 25 Jahre Kulturtätigkeit eingehen, die Vielfalt des Angebotes beleuchten und die Menschen, die dahinter standen und stehen, zeigen.
2026-03-01 [KG] Die Autoren Felix Althaus und Patrice Gilly haben in sorgfältiger Arbeit ein Werk zusammengestellt, das zum grossen Teil aus Texten besteht, die von Menschen, die auf die eine oder andere Art am kulturellen Leben in der Mühle Otelfingen beteiligt waren oder sind, geschrieben wurden. Die Leserin oder der Leser gewinnt so nicht nur einen Überblick sondern überaus lebendige Eindrücke und ein rundes Bild über diesen weit über das Furttal hinaus bekannten Kulturbetrieb.
Das Layout ist fast fertig – wir beschäftigen uns zur Zeit noch mit dem «Feinschliff» und das neue Mitteilungsheft wird rechtzeitig auf die am 20. Juni in der Mühle Otelfingen geplante Vernissage vorliegen.
[FR] Am 17. Dezember 2025 ist unser ehemaliges Vorstandsmitglied Ruedi Grimm nach schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren verstorben. Seit seiner Wahl an der Vereinsversammlung 2012 war Ruedi für elf Jahre als Redaktor unseres jährlichen Mitteilungsheftes im Vorstand der Heimatkundlichen Vereinigung Furttal (HVF) tätig.
Mit sehr viel Sorgfalt und grossem Pflichtbewusstsein hat er diese manchmal nicht leichte Aufgabe ausgeübt. Wir konnten uns immer darauf verlassen, dass das Mitteilungsheft pünktlich zur Vernissage im Januar vorlag.
Ruedi hat aber die HVF nicht nur als Redaktor des Mitteilungshefts unterstützt. An vielen Anlässen, seien es Dorffeste, Märkte oder unsere eigenen Veranstaltungen, war er dabei und hat zum Gelingen beigetragen. Bei allen möglichen Arbeiten packte er gerne aktiv mit an, wie beim Aufstellen oder Abräumen unseres Standzeltes, beim Verteilen
des Mitteilungsheftes anlässlich der Vernissage oder danach beim Verkaufen unserer Hefte. Ruedi stand nicht so gerne im «Rampenlicht», sondern half lieber im Hintergrund mit. So zum Beispiel beim Apéro nach der jährlichen Vernissage. Er war sich jeweils nicht zu schade, stundenlang in der Küche abzuwaschen.
Ich erinnere mich auch an die Zeit, in der wir bedingt durch die Krankheit unserer Tochter durch eine schwere Zeit gingen. In dieser Phase rückte die Arbeit als Präsidentin der HVF für mich in den Hintergrund und ich vergass manchmal, anstehende Aufgaben rechtzeitig zu erledigen. Dann hat mich Ruedi immer wieder «gestupst» und mich daran erinnert. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.
Wir alle behalten Ruedi in bester Erinnerung.
2026-03-01 [KG] Otelfingen ist aus fliegerischer Sicht recht bedeutungslos. Im Jahre 1926 kam es jedoch zu einem Flugzeugabsturz, der danach wohl noch lange für Gesprächsstoff sorgte.
In der Dorfchronik heisst es, dass es sich um ein einsitziges Flugzeug gehandelt habe, welches 1925 im «Tüftelwald» kopfüber abgestürzt war, wobei der Pilot mit einem Beinbruch davongekommen sein soll. Das Ereignis fand aber tatsächlich erst ein Jahr später, am 30. Juli 1926 statt und beim betroffenen Flugzeug handelte es sich mit der Häfeli DH 3 (558) natürlich um eine doppelsitzige Maschine. Von diesem Unfall gibt es zwei Fotos, das aussagekräftigere stammt aus Peter Brotschis «Gebrochene Flügel» (S. 334) und zeigt das abgestürzte Flugzeug am Lägernfuss im Gebiet Tüftel, welches sich im Westen Otelfingens an der Grenze zu Wettingen befindet. Leider liessen sich bisher keine weiteren Unterlagen finden und es ist somit auch nicht klar, ob der Pilot, Leutnant Abraham Boner von der Pilotenschule Dübendorf, alleine unterwegs war oder ob ein Beobachter mit ihm im Flugzeug sass.
Das Flugzeug: Häfeli DH 3 No. 558. Zweisitziges Doppeldecker-Aufklärungsflugzeug des Herstellers Eidgenössische Konstruktionswerkstätte (K+W) mit einem Hispano-Suiza HS-41-8Aa Motor [Zeichnung: nach G. Hoch]
Haefeli DH-3
2026-01-24 [KG] Agglomerationsprogramm Unterland – Furttal. Das Unterland und Furttal sind urbane Planungsregionen, die nun gemeinsam im neuen Agglomerationsprogramm der 5. Generation erfasst werden. Diese Gebiete, zu denen Städte wie Bülach oder Regensdorf gehören, bilden einen wichtigen Teil des Grossraums Zürich.
Kernelement des Agglomerationsprogramms ist die unter allen Partnern (Kanton, Gemeinden, Planungsregionen und Dritten) abgestimmte Vorstellung darüber, wie sich Verkehr, Siedlung und Landschaft 2040 präsentieren sollen:
Siedlungsgebiet und Verkehr sind nun konsequent aufeinander abgestimmt, es ist eine Siedlungsentwicklung nach innen erfolgt.
Die urbanen Zentren mit regionaler Ausstrahlung zeichnen sich durch hohe städtebauliche Qualität mit siedlungsverträglichen Strassenräumen, guter ÖV-Erschliessung sowie attraktiven Fuss- und Veloverbindungen inkl. genügend Veloabstellplätzen aus.
Die Bahnhöfe dienen als intermodale Verkehrsdrehscheiben und sind von urbanen Quartieren mit Mischnutzungen umgeben. Vielfältige Naturräume gliedern die Landschaft, ihre Kerngebiete sind gut vernetzt.
2026-01-10 [KG] Wie «Die Botschaft», die Lokalzeitung aus dem Bezirk Zurzach berichtete, wurde in der Gemeinde Leibstadt im «Paradis» eine bisher unbekannte Burgstelle gefunden und mittels archäologischer Untersuchungen auf das 13./14. Jahrhundert datiert. Es soll sich um eine Holz-/Erdburg gehandelt haben; man hat keine Mauerreste gefunden.
Nebst dem, dass es natürlich sehr interessant ist, dass auch heute noch eine Burgstelle entdeckt wird, von der bisher nichts bekannt war, hat mich dies auch sofort wieder daran erinnert, dass es auch in Boppelsen einmal eine Burg gegeben haben soll.
Das historische Lexikon der Schweiz hält folgendes fest: «Von einer angeblichen Burg der vermutlich regensbergischen Dienstleute Boppelsen sind keine Spuren bekannt. Dauernd besiedelt wurde der Ort wahrscheinlich erst im Hochmittelalter.»
Ob es sich bei dieser Burg, wenn es sie wirklich gegeben hat, um eine Burg, wie die jetzt in Leibstadt gefundene gehandelt hatte, die ausserhalb des Dorfes stand, oder ob es ein Bau innerhalb bzw. am Rande des Dorfes war – oder einfach nur ein Haus, das einem Ritter gehörte, der in Boppelsen wohnte… alles dürfte möglich sein. Und vielleicht handelt es sich auch nur um eine Legende, die einmal jemand in die Welt gesetzt hatte, der sich dachte: «Boppelsen müsste doch auch eine Burg gehabt haben».
Wenn jemand mehr über die «Burg Boppelsen» weiss, oder über andere Burgen im Furttal, oder Gehöfte, Einzelhäuser, Mühlen… oder sonst interessante Bauten – bitte meldet euch bei der HVF.
2026-01-06 [KG] Auf dem verkürzten VW-Käfer-Chassis wurden offene Buggy-Karrosserien mit fetzigen Lackierungen montiert. Die Intérieurs kamen flippig daher, die Motoren entstammen ebenfalls dem VW Käfer, luftgekühlt mit 1200-1600 cm3
Hubraum. Die Karrosserie bestand aus zwei Polyesterschalen, die den Innen- und Aussenteil bildeten. Der Zusammenbau eines Buggy erforderte rund 50 Stunden Arbeit. Das Werk lieferte auch Bausätze in kleiner Zahl.
Produktionsdauer 1972–1977
Treibende Kraft René Schmid
Standort Otelfingen
Produzierte Fahrzeuge Mehrere 100
Fahrzeugtyp Buggy, auf VW-Käfer-Basis
Obige Informationen stammen von:
https://www.gauss-stierli.ch/zurcher-automobile-galerie
Wer mehr über diese Furttaler Autoproduktion weiss, kann sie uns gerne mitteilen: [email protected]
2026-01-01 [KG] Grenzsteine, insbesondere solche mit eingemeisselten Wappen oder Beschriftungen haben mich schon immer fasziniert. Hier ein Beispiel, das man leicht finden kann: Nordöstlich von Ötlikon bei der Station Otelfingen stehender Marchstein von 1753, der die Grenze von Würenlos zur zürcherischen Nachbargemeinde kennzeichnet. Kräftige Stele aus Muschelkalk von ca. 105 cm Höhe, oben gerundet. Auf der Vorderseite das reliefierte Wappen der Grafschaft Baden mit eingemeisseltem Buchstaben "B" und der Steinnummer "N 54", auf der Rückseite das Zürcher Wappen und darunter die Jahreszahl "1753". (Informationen: Vermessungsamt des Kt. Aargau, Hoheitsgrenzen, Punktprotokoll Nr. 548000275 (2015)).
2025-09-05 [Medienmitteilung Kanton Zürich / KG]
Im Naturschutzgebiet Allmend Katzensee stellt der Kanton in den kommenden Monaten einen Teil des ursprünglichen Flachmoors wieder her. Es handelt sich um eines von vielen
Projekten, die möglich sind, weil der Natur- und Heimatschutzfonds seit 2022 über zusätzliche Mittel verfügt.
Und für alle, die mehr zur Geschichte und den Geschichten rund um die Katzenseen wissen wollen, empfiehlt sich nach wie vor das von Kurt Bannwart verfasste Mitteilungsheft der HVF. Wer gerne eine Kopie bestellen möchte, kontaktiert bitte: [email protected]
2025-08-26 [Aus: Badener Zeitung] Die Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz sind eine gemeinsame Initiative des Bundesamtes für Kultur (BAK), der Konferenz der Schweizer Denkmalpflegerinnen und Denkmalpfleger (KSD), der Konferenz Schweizerischer Kantonsarchäologinnen und Kantonsarchäologen (KSKA) und des Netzwerks Kulturerbe Schweiz, das die nationale Koordination und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt.
Das Programm wird von den städtischen und kantonalen Fachstellen für Denkmalspflege und Archäologie sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Privatpersonen getragen, die sich für das Kulturerbe engagieren.
Die Schweiz ist seit über 30 Jahren Teil dieser Initiative des Europarats. Die Denkmaltage finden jährlich im September in rund 50 Ländern Europas statt und feiern die kulturelle Vielfalt und das gemeinsame Erbe.
2025-08-17 [KG] «Boppelsen – Das Dorf am Lägernhang» So oder ähnlich könnte der Titel eines zukünftigen Mitteilungsheftes der Heimatkundlichen Vereinigung Furttal (HVF) lauten.
Das letzte Mal, dass sich ein Mitteilungsheft ganz einem der acht Dörfer im Furttal gewidmet hatte, war mit der Nummer 49 im Jahr 2020: «Hüttikon – Das kleine Dorf an der Grenze» (Link: e-Periodica)
Die meisten Dörfer im Furttal haben bereits eine geschriebene Ortsgeschichte, auch wenn diese teilweise bereits etwas älter sind. Es fehlen noch Boppelsen, Buchs und Dänikon. Es wäre schön, wenn diese Lücke demnächst geschlossen werden könnte.
Wenn sie das ähnlich sehen und gerne Autorin oder Autor eines Mitteilungsheftes werden wollen, melden sie sich bitte per E-Mail auf die Adresse [email protected]
2025-08-16 [KG] Heimatkunde… was heisst das eigentlich? Die meisten unserer Vereinsmitglieder werden den Begriff «Heimatkunde» noch aus der Schulzeit in Erinnerung haben. Heute gibt es dieses Fach so nicht mehr. Wenn man aber jemandem erklären soll, was «Heimatkunde» eigentlich heisst, dann kann man sich Wikipedia zu Hilfe nehmen. Da Steht Folgendes:
Ein Heimatforscher – auch Heimatkundler genannt – ist in der Regel ehrenamtlich im Bereich der Erforschung der heimatlichen Umgebung tätig.
Das Forschungsfeld des Heimatforschers umfasst sämtliche mit der Heimat in Verbindung stehende Bereiche.
Dazu zählen unter anderem die Beobachtung, Messung und Dokumentation von Themen in:
Oft haben Heimatforscher – anders als zum Beispiel Historiker in der Landesgeschichte – keine spezifische akademische Vorbildung.
Das Interessensgebiet der HVF, der «Furttaler Heimatkundler» deckt also ein sehr weites Spektrum ab – was sich in den jährlich erscheinenden Mitteilungsheften schön widerspiegelt.
2025-06-30 [FS] Am Hüttikerfest vom 27. Bis 29. Juni durfte die HVF ihren traditionellen Infostand im berühmten Strohdachhaus einrichten. Vor allem das Heft «Hüttikon - Das kleine Dorf an der Grenze» von Christian Schlüer und Sabine Moser, stiess auf Interesse. Allerdings hat das heisse Sommerwetter zu unseren Öffnungszeiten dafür gesorgt, dass eher wenige Menschen unterwegs waren. Trotz der Prominenz des Strohdachhauses fanden relativ wenige Besuchende den Weg in die Bar, zur Ausstellung und damit auch zur HVF.
14. 04.2025 [KG] Über 50 Mitglieder fanden sich am 12. April im reformierten Kirchgemeindehaus in Regensdorf zur 65. Jahresversammlung der HVF ein. Die Versammlung stimmte, teilweise nach einigen Voten, allen Vorschlägen des Vorstands zu. Lebhaft wurde die Diskussion, als Präsident Fritz Schellenbaum vorschlug, das aktuellen Vereinslogo bald zu ersetzen. Es herrschte zwar weitgehend Einigkeit, dass da aktuelle Logo nicht optimal ist, hingegen zeigte sich auch, dass etwas Neues nicht ganz einfach zu erarbeiten sein würde. Nach dem offiziellen Teil und vor dem traditionellen Apéro kamen die Teilnehmenden noch in den Genuss einer Lesung aus dem Roman «Wer zu spät kommt» von Christine Fivian.
6. 04. 2025 [KG] Schiffsmühlen waren vom Mittelalter bis Anfang des 20. Jahrhunderts auf fast allen grösseren Flüssen Europas anzutreffen. Da Mehl nicht lange konserviert werden konnte, war es wichtig, zu jeder Jahreszeit und unabhängig vom Wasserstand des Flusses mahlen zu können – Schiffsmühlen waren hierzu in der Lage. Die Rhein-Schiffsmühlen waren die grössten Mühlen Europas; sie waren bis zu 25 Meter lang und einschliesslich der Schaufelräder bis zu 13 Meter breit. Bis zu 21 Mühlen lagen vor Ginsheim, sowohl auf dem Rhein, als auch auf dem Altrhein. Heute besteht an dieser Stelle noch eine einzige Schiffsmühle, die aus den Resten des letzten, 1945 zerstörten, Exemplars neu aufgebaut und heute als Museumsmühle betrieben wird.
Schiffsmühlen gab es im Furttal zwar keine, jedoch sonst eine Vielzahl von Mühlen, über die teilweise nur sehr wenig Informationen vorliegen… zu wenig, um daraus ein umfassendes «Mitteilungsheft» zu schreiben. Darum noch einmal der Aufruf: Wer Kenntnisse, Fotos, Zeichnungen, Dokumente oder Artefakte aus einer Furttaler Mühle hat oder davon weiss, möchte sich bitte melden.
05.04.2025 [KJ] Wir freuen uns, wenn Sie Freude an unseren Mitteilungsheften haben. Es kann aber vorkommen, dass Bücherbestände reduziert werden. Wir freuen uns, wenn Sie uns nicht mehr benötigte Hefte - z.B. aus Nachlässen - spenden, statt sie zu entsorgen. Wir können die Hefte dann an Interessierte weitergeben. Insbesondere sind wir an vergriffenen Heften früherer Jahrgänge interessiert.
05.04.2025 [KJ] Die HVF hat ihre Website um mehrere Seiten erweitert.
12.01.2025 [KG] Fast 150 Vereinsmitglieder und Gäste fanden sich am Sonntagmorgen in der Buchser PEMO Arena ein, um an der Vernissage des neuen Mitteilungsheftes "Hoffnung auf ein Besseres Leben" des Otelfinger Autors und HVF-Mitglieds Hans Günter dabei zu sein. Marina Amstad, Historikerin und Ausstellungskuratorin am Schweizerischen Nationalmuseum, erläuterte das Thema "Auswanderung aus der Schweiz im 19. Jahrhundert" in einem kurzen Vortrag, danach traf man sich zum fast schon "traditionellen" Apéro.
22. 11. 2024 [KG] Heute konnten die Layoutarbeiten am neuen Mitteilungsheft der Heimatkundlichen Vereinigung Furttal abgeschlossen und die Dateien zur Druckerei geschickt werden. Davor fand ein recht aufwändiger Lektoratsprozess statt. Das Manuskript besteht aus historischen Texten mit Einschüben und Erklärungen sowie aus Textteilen des Autors. Dies alles war eine Herausforderung. Aber jetzt haben wir ein sehr gutes Resultat und sind auf den Testdruck, der uns demnächst vorliegen sollte, sehr gespannt.
Zum Vormerken: Die Vernissage des neuen
Mitteilungsheftes findet am 12. Januar 2025 in der PEMO-Arena in Buchs/ZH statt. Die Veranstaltung ist öffentlich.
18. 10. 2024 [KG] Am 18. Oktober traf sich der Vorstand der HVF in Otelfingen zu einem Ausflug - diesmal ging es zum Eisloch am Lägernhang unterhalb des Burghorns. Danach traf man sich zu einem feinen Nachtessen im Restaurant Lägernstübli in Boppelsen.
11. 10. 2024 [KG] Das Mitteilungsheft Nr. 54, das im Frühjahr 2025 erscheint, wird sich ganz dem Thema "Auswanderer" widmen. HVF-Mitglied und Autor Hans Günter aus Otelfingen hat aus Briefen, Notizbüchern und Dokumenten aus dem Kantonsarchiv und aus Privatbesitz das Schicksal von vier Menschen aufgearbeitet, die im 19. Jahrhundert das Furttal verlassen und ihr Glück ausserhalb gesucht hatten. Der Autor hat mit einer enormen Ausdauer die zumeist in Kurrentschrift und handschriftlich verfassten Dokumente transkribiert, in eine für uns heute "lesbare Form" gebracht, und damit sichergestellt, dass das Wissen um diese vier Schicksale der Nachwelt erhalten bleibt. Während diese Arbeit seit einiger Zeit abgeschlossen ist und das Lektorat gemacht wurde, beginnt nun die "Arbeit am Heft", die aller Voraussicht nach rechtzeitig vor der geplanten Vernissage im Januar mit dem Druck in der gewohnten Form enden wird.
6. 10. 2024 [KG] Die diesjährige „Herbstexkursion“ führte am 27. September 30 Mitglieder ins Museum „D‘ Schüür“ in Oberhasli, wo Bruno Maag und sein „starkes Team“ längst vergessenes Handwerk und Tradition aus der Region wieder zum Leben erwecken. Wie zum Beispiel die Schmitte aus den 1930er-Jahren, die originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Es gab eine grosse Anzahl von historischen Gegenständen und Einrichtungen zu besichtigen, die bei manchen der Besuchenden alte Erinnerungen wieder hervorbrachten.
26. 09. 2024 [KG] Am Wochenende vom 28.-30. Juni und vom 20.-22. September war die HVF mit dem Vereinsstand an den Dorffesten von Dänikon und Buchs präsent. Auch wenn der Vereinsstand sicher nicht die „Hauptattraktion“ an diesen Dorffesten ist, so ist es doch immer wieder eine Gelegenheit für die HVF, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Vereinsmitglieder, die gerne bei der „Stand Crew“ mitmachen möchten, wollen sich bitte melden unter [email protected] oder bei unserem Präsidenten. Gesucht sind auch Ideen, wo und wie sich die HVF sonst noch präsentieren könnte, um im Furttal noch bekannter zu werden und weitere neue Mitglieder zu gewinnen.
2024-07-30 {KG} „Historische, mechanische Wasserwerke“ ist der Fachbegriff für die Wassermühlen, die früher auch im Furttal zum Mahlen von Getreide, zum Antrieb von Sägewerken und zu verschiedenen anderen Zwecken genutzt wurden.
Die ehemalige untere Mühle von Otelfingen ist weitherum bekannt, nicht unbedingt, weil sie einmal eine Mühle war, sondern wegen den kulturellen Anlässen, die heute dort stattfinden. Wie der Name „untere Mühle“ bereits sagt, hat es auch einmal eine „obere Mühle“ gegeben. Und in den meisten der Furttaler Gemeinden gab es einmal eine Mühle, oder mindestens Projekte für Mühlen.
Während es zur Otelfinger Mühle mit dem Band Nr. 41/2003 bereits ein HVF-Mitteilungsheft gibt und einige der anderen Mühlen in verschiedenen weiteren Mitteilungsheften erwähnt werden, wurde zu anderen Mühlen noch nicht viel, oder auch noch gar nichts geschrieben.
Es drängt sich also fast auf, zum Thema „Mühlen im Furttal“ ein Mitteilungsheft zu erarbeiten.
Einiges an schriftlichen Unterlagen konnte Kuno Gross in letzter Zeit bereits sammeln – aber es reicht noch lange nicht, um daraus ein ganzes Mitteilungsheft zu gestalten. Somit sind alle Vereinsmitglieder aufgerufen, mitzuteilen, falls sie etwas über eine ehemalige Mühle in ihrer Gemeinde wissen. Sei es aus Erzählungen von früher, sei es, dass sie Dokumente, Zeichnungen oder gar Fotos haben oder sei es, dass es noch „Relikte“, wie alte Mühlsteine, Getreidesäcke oder sonstige Utensilien gibt – alles kann interessant und wichtig sein.
Bitte melden Sie sich bei Kuno Gross. Vielen Dank.
Foto KG 2024
2024-05-31 [KG] Ich hatte zwar für viele Jahre die "Radarkugel" von meinem Küchenfenster aus gesehen, jedoch erst jetzt endlich einmal Gelegenheit, die Installation zu besichtigen und vor allem auch einmal die Aussicht von oben zu "geniessen". Leider regnete es am 31. Mai "nur einmal" und das Furttal war den ganzen Tag in Nebel gehüllt. Man sah gerade noch die Dächer des Restaurants "Hochwacht". Es war trotzdem sehr interessant, einmal einen der höchsten begehbaren Punkte der Lägern betreten zu können.
Das "Foto" reisst jetzt sicher niemanden "vom Hocker", aber dieser Beitrag soll als Anregung und Motivation für alle dienen, uns ihre "kleinen Erlebnisse" im Furttal mit einem kurzen Text und ein paar Fotos mitzuteilen, so dass wir sie auf der Website den anderen Vereinsmitgliedern präsentieren können. Vielleicht hat es ja auch einmal ein Thema darunter, aus dem ein neues Mitteilungsheft "erwächst"... und vielleicht ist es einfach ein Ausflugsziel, das andere ebenfalls motiviert.
24.05.2024 [KG] Die Arbeiten am neuen Mitteilungsheft schreiten sehr zügig voran. Die Recherche ist bereits abgeschlossen und das Manuskript ist fertig – auch das Lektorat wurde schon gemacht und der „erste Schuss“ des Layouts steht. Da der „Teufel meist im Detail liegt“, wie man so schön sagt, heisst das nicht, dass jetzt bald alles fertig ist. Es gibt noch viele Details, die noch „auszufeilen“ sind. Trotzdem sind wir natürlich sehr früh dran und können wirklich zuversichtlich sein, dass alles rechtzeitig fertig wird.
27.05.2024 [KG] Am 24. Mai fand als Abschluss des „Projekts“ ein Nachtessen mit den Beteiligten am Mitteilungsheft Nr. 53 „Das Furttal im Spiegel alter Ansichtskarten“ statt. Fast alle konnten es einrichten, ins Restaurant Frohsinn in Buchs zu kommen, wo sie bei einem feinen Essen einen angenehmen Abend verbrachten. An dieser Stelle noch einmal: Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Mitteilungsheftes beigetragen haben!
27. 04.2024 {KG} Am 27. April fand im GZ Roos in Regensdorf die 64. Jahresversammlung der HVF statt. Die 54 Teilnehmenden stimmten den vom Präsidenten Fritz Schellenbaum präsentierten Anträgen des Vorstands zu (unter anderem eine Erhöhung der Mitgliederbeiträge). Die bisherigen Vorstandsmitglieder Fritz Schellenbaum (Präsident) sowie Rosmarie Steinmann, Emil Meier und Kuno Gross wurden wieder gewählt. Nachfolgerin im Vorstand für den verstorbenen Kassier Christian Schlüer wird Karin Joss. Die Versammlung wählte weiter Daniel Kunz (bisher) und Ueli Sauter (neu) als Revisoren. Nach der Versammlung konnten sich die Teilnehmenden bei einem kleinen Apéro im gemütlichen Rahmen und bei schönstem Frühlingswetter im Freien unterhalten.
Hier finden Sie frühere Nachrichten.
1.5.2024 KJ Liebe Besucherinnen und Besucher. Die HVF hat eine neue Website und wir freuen uns, jederzeit aktuelle Informationen anzuzeigen. Vielleicht sind Sie die erste Besucherin oder der erste Besucher auf dieser Website. Es gibt eine Flasche Wein aus dem Furttal zu gewinnen. Senden Sie eine E-Mail an den Präsidenten der HVF und gewinnen Sie den Preis.
Erster offizieller Gast auf unserer neuen Website war am 29. Mai HFV-Mitglied Hans Günter. Wir gratulieren herzlich zum Gewinn einer Flasche Bopplisser Wein.
10.12.2023 Die HVF muss von ihrem sehr geschätzten Vorstandsmitglied Christian Schlüer Abschied nehmen. Christian ist am 29. November im Alter von 81 Jahren verstorben. Er war langjähriger Kassier und Buchautor. Der Vorstand der HVF entbietet den Angehörigen sein herzliches Beileid.
10.04.2024 Wir suchen Verstärkung für unseren Vorstand. Sind Sie interessiert? Bitte melden Sie sich unverbindlich bei unserem Präsidenten oder bei einem anderen Vorstandsmitglied für ein Gespräch.
23.03.2024 Wegen Rücktritts unserer Revisorin suchen wir per Jahresversammlung eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger, welcher im Zweierteam die Jahresrechnung prüft. Der Aufwand besteht in der Regel in einem Abend pro Jahr. Interesse an Vereinsfinanzen und Kenntnisse der Buchführung sind die Grundlagen für diese Tätigkeit. Bitte melden Sie sich beim Präsidenten oder einem anderen Vorstandsmitglied, wenn Sie Interesse an dieser Aufgabe haben.